Baerenthal – Ein beliebtes Reiseziel

Gelände-Skizze
Kreativität und Sport an frischer Luft
Ein Bild aus den 50er-Jahren
Zum Abschlussball nach Baerenthal - eine gute Idee! Alle Fotos + Skizze: STJA e.V.

D a s   A r e a l   i m   Ü b e r b l i c k
Mit zirka 30.000 Übernachtungen pro Jahr ist die Jugendfreizeit- und Bildungsstätte Baerenthal ein äußerst gefragter und beliebter Treffpunkt für Schülerinnen und Schüler, Gruppen und Vereine – auch viele Erwachsene kommen nach Baerenthal. In den Zelthütten, Bungalows und Pavillons finden rund 230 Personen Platz. Baerenthal bietet neben Vollverpflegung vom Frühstück über das Mittagessen bis hin zum Abendessen auch Möglichkeiten, Seminare zu veranstalten. Dafür stehen modern ausgestattete Seminarräume zur Verfügung, ebenso wie eine große Sporthalle. Ein großes Freigelände direkt am Waldrand bietet tolle Outdoor-Möglichkeiten.

S y m b o l   d e r   F r e u n d s c h a f t
Die Jugendfreizeit- und Bildungsstätte Baerenthal ist ein Symbol der deutsch-französischen Freundschaft, die bald nach dem Zweiten Weltkrieg begann. Entstanden ist Baerenthal auf Initiative des Karlsruher Politikers Walther Wäldele, in den 50er Jahren Karlsruher Stadtrat, später Erster Bürgermeister und Gründer des Stadtjugendausschuss. 1955, zehn Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, war es Wäldele gewesen, der wieder Kontakt zu den französischen Nachbarn suchte. Mit Jugendlichen aus der Fächerstadt machte er sich auf den Weg nach Lothringen, um Gräber auf deutschen Soldatenfriedhöfen zu pflegen. In Baerenthal, einem kleinen Ort, kam er in Kontakt mit dem Gemeindepfarrer Albert Heimlich. Fortan kam es zu regelmäßigen Besuchen, außerhalb des Dorfes wurde ein erster Zeltplatz eingerichtet. Im Jahr 1969 wurde das heutige Hauptgebäude erstellt.

U n d   h e u t e  ?
Im Jahr 2009 konnte das 40-jährige Bestehen von Baerenthal gefeiert werden. Mittlerweile geht es nicht mehr nur darum, dass sich Deutsche und Franzosen in Baerenthal begegnen und kennenlernen, sondern Angehörige vieler Nationen. Die Leitlinien des Stadtjugendausschuss sind dabei mehr denn je prägend: „Orientierung geben, Toleranz leben, Innovation fördern“. Interkulturelles Handeln und Lernen hat in den Einrichtungen und den Mitgliedsverbänden des Stadtjugendausschuss e.V. eine lange Praxis und es besteht weiterhin eine hohe Erfordernis, interkulturelles Verständnis und Kompetenz zu fördern.